Das Wichtigste in Kürze

  • Business Intelligence Tools helfen Unternehmen, Daten aus verschiedenen Quellen zentral zu sammeln, zu analysieren und in verständlichen Visualisierungen wie Dashboards und Berichten darzustellen.
  • Sie unterstützen Entscheidungsträger dabei, fundierte und schnelle Entscheidungen zu treffen, Markttrends zu erkennen, Risiken frühzeitig zu identifizieren und Prozesse zu optimieren.
  • Moderne BI-Systeme bieten Funktionen wie Datenintegration, Modellierung, Echtzeit-Reporting, interaktive Visualisierungen und KI-gestützte Analysen.

1. Microsoft Power BI

Microsoft Power BI

Microsoft Power BI ist ein etabliertes Business Intelligence Tool, das als Teil der Microsoft Power Platform Unternehmen eine vollwertige BI-Plattform mit breitem Funktionsspektrum bietet. Es handelt sich um eine proprietäre Lösung, die speziell für den professionellen Einsatz entwickelt wurde.

Die Plattform besteht aus mehreren Modulen, darunter:

  • Power BI Desktop: Lokaler Client für Datenmodellierung und Berichte
  • Power BI Service: Cloud-basierte SaaS-Lösung
  • Power BI Report Server: On-Premises-Variante für lokale Infrastrukturen
  • Power BI Embedded & Gateway: Für individuelle Einbettungen und Datenanbindungen

Im Bereich Corporate Performance Management (CPM) lässt sich Power BI flexibel in bestehende Plattformen integrieren. CPM Lösungen wie z.B. OneStream, Vena und Anaplan nutzen Power BI für Self-Service Dashboards und Reporting. Viele CPM- und ERP-Anbieter bieten heute auch eine vorbereitete Zugriffsschicht (semantisches Modell) für Power-BI als Teil ihrer Software an, somit wird Power-BI mehr und mehr zu einem Marktstandard in der Visualisierung der Inhalte.

Microsoft Power BI ist eine cloud-zentrierte Plattform, die hauptsächlich über Microsoft Azure läuft. Für Unternehmen mit lokalen Anforderungen bietet die Lösung mit dem Power BI Report Server eine starke On-Premises-Komponente.

Das BI Tool überzeugt regelmäßig in unabhängigen Marktanalysen. Im Gartner Magic Quadrant 2025 wird Power BI erneut als Leader im Bereich „Analytics & BI Platforms“ gelistet. Auch in der BARC-Studie ist es eines der am häufigsten evaluierten BI Tools mit einem beachtlichen Marktanteil von etwa 72 Prozent bei aktuellen Tool-Käufen.

Die wichtigsten Vorteile von Microsoft Power BI:

  • Intuitive Self-Service-Funktionen für einfache Erstellung von Dashboards
  • KI-gestützte Funktionen wie Quick Insights, NLQ (Natural Language Query) und Copilot
  • Hohe Datenvielfalt durch Verbindung mit zahlreichen Datenquellen
  • Hohe Freiheitsgrade für Modellierung, Berechnungen und Layout
  • Echtzeit-Datenanalyse für fundierte Entscheidungen
  • Interaktive und anpassbare Dashboards
  • Integration mit Azure und Microsoft Fabric für starke Governance und Sicherheit

  • Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, inklusive kostenloser Einstiegsversion
  • Starke Marktpräsenz und hohe Benutzerakzeptanz
  • Flexible Nutzung in Cloud- und On-Premises-Umgebungen
Power BI bietet damit alles, was moderne Unternehmen von einem Business Intelligence Tool erwarten: Skalierbarkeit, Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und starke Analysefunktionen.

2. Tableau

Tableau

Tableau ist eine leistungsstarke Business Intelligence Plattform, die seit 2019 Teil des Salesforce-Konzerns ist. Im Gegensatz zu Open-Source-Tools basiert Tableau auf einem nicht öffentlich zugänglichen Quellcode und bietet Unternehmen eine umfassende Umgebung für visuelle Analysen und datenbasierte Entscheidungen.

Die Plattform ist weit mehr als ein klassisches BI Tool: Tableau versteht sich als Visual Analytics Platform mit starkem Fokus auf Interaktivität, Kollaboration und integrierter künstlicher Intelligenz. Neben klassischen BI-Funktionen stehen den Nutzern moderne Features wie Tableau Pulse oder der KI-basierte Tableau Agent zur Verfügung.

In der Bereitstellung zeigt sich Tableau flexibel:

  • Cloud-basiert mit Tableau Cloud (ehemals Tableau Online), vollständig gehostet und AI-unterstützt
  • On-Premises über Tableau Server, Tableau Desktop und den Tableau Prep Builder für lokale Installationen

Zwar ist keine spezifische CPM-Integration dokumentiert, Tableau bietet jedoch zahlreiche native Konnektoren und Schnittstellen zu Data-Science-Umgebungen wie Python oder R. Dies schafft eine breite Basis für individuelle Integrationen, auch im CPM-Kontext. Tableau ist darüber hinaus auf vielen unterschiedlichen Datenplattformen und Datenbanken zu betreiben.

Im Gartner Magic Quadrant 2025 ist Tableau erneut als Leader gelistet. Auch im BARC Score 2025 wurde Tableau als führend im Bereich Enterprise BI & Analytics Platforms hervorgehoben, insbesondere wegen seiner Offenheit. Frühere Studien von BARC lobten Tableau unter anderem in den Kategorien Business Benefits, Agility und Innovation. In der aktuellen BI & Analytics Survey 2025 wurde Tableau zwar von Pyramid Analytics in vielen KPIs übertroffen, bleibt aber ein stark etabliertes Business Intelligence Tool.

Die wichtigsten Vorteile von Tableau:

  • Branchenführende Visualisierungsmöglichkeiten mit intuitiver Drag-and-Drop-Oberfläche
  • Erweiterte Analysefunktionen für anspruchsvolle Datenprojekte
  • Umfangreiche Self-Service-Funktionen inklusive Data Discovery und Storytelling
  • Strukturierte Governance durch Berechtigungskonzepte, Projekte und transparente Datenmodelle

  • Sicherheitsstandards wie Row-Level Security und Verschlüsselung von Daten bei Ruhe
  • Breite Authentifizierungsoptionen (z. B. SAML, Google, Tableau Login)
  • Integration mit modernen Data-Science-Tools wie R und Python
  • Große und aktive Community für Austausch und Best Practices
  • Flexible Bereitstellung in Cloud- und On-Premises-Umgebungen
  • KI-gestützte Insights und kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform

Ob als Cloud-Lösung oder lokal installiert, Tableau ist ein vielseitiges Business Intelligence Tool für Unternehmen, die Wert auf visuelle Datenanalyse, Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität legen.

3. SAP Analytics Cloud (SAC)

SAP Analytics Cloud

SAP Analytics Cloud (SAC) ist eine ganzheitliche, proprietäre Plattform für Business Intelligence, Planung und Predictive Analytics, vereint in einer vollständig cloudbasierten Umgebung. Als Teil der SAP Business Technology Platform fungiert SAC als zentrale Analyseschicht für Unternehmen, die sowohl operative als auch strategische Entscheidungen auf einer einheitlichen Datenbasis treffen möchten.

Im Unterschied zu klassischen BI Tools bietet SAC nicht nur Reporting-Funktionalitäten, sondern deckt auch Corporate Performance Management (CPM) und Advanced Analytics ab. Mit Komponenten wie dem Digital Boardroom, dem Analytics Designer und dem Analytics Hub schafft SAP eine integrierte Benutzererfahrung für Analyse, Planung und Kollaboration.

Die Bereitstellung erfolgt vollständig webbasiert als SaaS-Modell, eine separate On-Premises-Version existiert nicht. Dennoch unterstützt SAC über Live-Verbindungen den Zugriff auf On-Premises-Datenquellen wie SAP BW/4HANA, S/4HANA oder SAP BPC, ohne dass Daten repliziert werden müssen. Hybride Nutzungsszenarien im SAP Umfeld sind somit problemlos umsetzbar.

Mit seinem Fokus auf xP&A (Extended Planning & Analysis) verbindet SAC BI und Planung in einer durchgängigen Cloud-Lösung. Simulationen, Forecasting und Workflows sind eng in die Analysefunktionen integriert. In Kombination mit der SAP Datasphere entsteht ein nahtloses Planungserlebnis, von der Datenquelle bis zur Entscheidung.

Auch in Marktvergleichen positioniert sich die Lösung stark: Im Gartner Magic Quadrant für Financial Planning Software wurde SAC in den Jahren 2023 und 2024 als Leader ausgezeichnet. Im BARC Score 2025 zählt SAC zu den Marktführern sowohl im Bereich „Enterprise BI & Analytics Platforms“ als auch im Segment „Integrated Planning & Analytics“. SAC bzw. die vielen Komponenten des SAC sind vergleichsweise neu am Markt, der Reifegrad der Komponenten sollte je nach Einsatzzweck evaluiert werden.

Die wichtigsten Vorteile der SAP Analytics Cloud:

  • Ganzheitliche Plattform für Reporting, Planung und Analyse in einer Cloud-Lösung
  • Intuitive Self-Service-Funktionen: Dashboards, Visualisierungen, Storytelling und Zusammenarbeit

  • KI-gestützte Analyse mit Funktionen wie Smart Predict, Smart Discovery und dem generativen Copilot „Joule“
  • Live-Datenanalyse ohne Datenverschiebung durch Anbindung an SAP-Quellen
  • Zentrale Governance durch semantische Datenmodelle und SAP Datasphere
  • Szenario-Management mit Planungs-Workflows, Versionierung und Kollaborationsfunktionen
  • Integrierte Sicherheitsmechanismen über SAP Identity Access Governance (IAG)
  • Nahtlose Integration in SAP-On-Premises- und Cloud-Systeme sowie hybride Szenarien mit Non-SAP-Datenquellen
  • Nutzung der performanten SAP HANA In-Memory-Technologie
  • Betrieb in SAP-eigenen Rechenzentren für höchste Compliance und Kontrolle

SAP Analytics Cloud richtet sich gleichermaßen an Fachbereiche wie auch an technische Anwender. Damit ist die Plattform ein leistungsfähiges Business Intelligence Tool für Unternehmen, die Analyse, Planung und Governance in einer integrierten Umgebung vereinen möchten.

4. Oracle Business Intelligence

Oracle Business Intelligence

Oracle Business Intelligence ist eine etablierte, proprietäre Plattform, die Unternehmen eine vollintegrierte Suite für Analyse, Reporting und Performance Management bietet. Anders als bei Open-Source-Ansätzen handelt es sich um ein geschlossenes, kommerzielles System, das typischerweise lokal betrieben wird.

Die klassische Oracle BI Suite, unter anderem in der Version „Enterprise Edition Plus“, richtet sich an Unternehmen mit hoher Komplexitätsanforderung. Sie vereint zahlreiche Funktionen in einem Suite-Ansatz, darunter:

  • Ad-hoc-Querying und dynamisches Reporting
  • Dashboards und Alerts
  • Mobile Analytics
  • Integration von Daten aus verschiedenen Quellen
  • Unterstützung für Data Warehousing und Performance Management

Während die klassische Oracle BI in der Regel on-premises eingesetzt wird, bietet Oracle ergänzend die Oracle Analytics Cloud (OAC) als separate, cloudbasierte Lösung an. Beide Systeme werden klar getrennt vermarktet und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Eine explizite Ausrichtung auf Corporate Performance Management (CPM) ist nicht Gegenstand der Kommunikation, allerdings werden Planung und Performance Management-Funktionalitäten durch die Plattform unterstützt.

In aktuellen Marktanalysen wird Oracle regelmäßig stark bewertet. Im Gartner Magic Quadrant 2024 wurde Oracle als Leader im Bereich Analytics & BI Platforms gelistet. Auch im Gartner Bake-Off 2025 konnte Oracle Analytics durch hohe Funktionstiefe überzeugen. In der BARC Survey 2024 erhielt insbesondere die Cloud-Version hohe Bewertungen in den Kategorien Advanced & Predictive Analytics.

Die Self-Service-Funktionalitäten sind bei Oracle traditionell stärker technisch geprägt. Nutzer können eigene Dashboards und Berichte erstellen, dies erfordert jedoch meist mehr IT-Unterstützung als bei modernen Self-Service-Werkzeugen. Dafür überzeugt die Plattform mit umfassender Governance, ideal für den Enterprise-Einsatz.

Die wichtigsten Vorteile von Oracle Business Intelligence:

  • Fundierte Entscheidungen durch transparente Einblicke in Unternehmensdaten

  • Erhöhte Effizienz dank zentralisierter Analysen und optimierter Prozesse
  • Finanzielle Vorteile durch bessere Steuerung von Kosten und Ressourcen
  • Strategische Flexibilität zur schnellen Reaktion auf Marktveränderungen
  • Intuitive Dashboards mit mobilen Zugriffsmöglichkeiten
  • Starke Governance mit rollenbasierter Sicherheit und Audit-Funktionen

5. Bissantz DeltaMaster

Bissantz DeltaMaster

Bissantz DeltaMaster ist eine integrierte Business Intelligence Plattform mit starker Planungs-Komponente und richtungsweisender Visualisierung. Die proprietäre Lösung kombiniert Analyse, Reporting, Dashboards und Planung in einer Anwendung und richtet sich gezielt an Unternehmen mit komplexen Anforderungen im Bereich Business Intelligence und Corporate Performance Management (CPM).

DeltaMaster ist sowohl On-Premises als auch in der Microsoft Azure Cloud verfügbar und unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung flexibler Planungs- und Analyseprozesse. Top-down- und Bottom-up-Szenarien lassen sich ebenso abbilden wie Simulationen, Forecasts und kollaborative Workflows, direkt innerhalb der Dashboards.

Besonderes Augenmerk liegt auf der engen Verzahnung von Planung, Analyse und Reporting, was die Plattform für Fachbereiche wie auch für Data Scientists gleichermaßen attraktiv macht.

Dabei ist Bissantz DeltaMaster und die mobile-Komponente Delta-App auf sehr vielen Datenbankplattformen und auch auf semantischen Modellen für Power BI nutzbar und somit die Kombination der Werkzeuge einfach möglich. So bietet Bissantz die innovative Visualisierung inzwischen auch als Power-BI Visual an.

Im Gartner-Umfeld ist DeltaMaster derzeit nicht gelistet. In den BARC-Analysen hingegen wird es regelmäßig positiv bewertet, insbesondere aufgrund seiner analytischen Stärke, Visualisierungskonzepte und hohen Kundenzufriedenheit. In BARC-Umfragen zum Thema CPM erreicht die Plattform sehr gute Werte, etwa eine Zufriedenheitsbewertung von 8,0/10 im Vergleich mit anderen BI Tools.

Self-Service-Funktionalitäten ermöglichen es Anwendern auf allen Ebenen, eigenständig interaktive Analyse- und Reportinglösungen zu erstellen. Zugleich unterstützt DeltaMaster komplexe analytische Methoden wie Zeitreihenanalyse, ABC-Analysen, Warenkorbanalysen, Data Mining oder statistische Verfahren. Die Stärken liegen in der Visualisierung und in der KI-gestützen interaktiven Analyse mit geführten Analysepfaden und Abweichungserklärungen.

Governance wird durch ein klar strukturiertes Rollenkonzept, automatisierte Reportverteilungen und methodische Konsistenz sichergestellt, ergänzt durch ein eigenes ETL-Modul zur Datenintegration.

Die wichtigsten Vorteile von Bissantz DeltaMaster:

  • Integrierte Plattform für Analyse, Planung und Reporting
  • Cloud- und On-Premises-Bereitstellung über Microsoft Azure oder lokal
  • Umfangreiche Self-Service- und Advanced-Analytics-Funktionen
  • Intelligente Visualisierungen und methodische Standards für datenintensive Dashboards
  • Mobile App für Analyse (auch offline)
  • Flexible Planungsfunktionen mit Workflow-Integration
  • Robuste Governance durch Rollenmanagement, Automatisierung und eigene ETL-Komponente
  • Abgestufte funktionale Benutzerprofile vom Analysten bis zum Berichtsempfänger im selben Werkzeug

DeltaMaster ist ein Business Intelligence Tool für Unternehmen, die Wert auf analytische Tiefe, Flexibilität und eine enge Integration von Planung und Analyse legen, mit klarer Struktur und hoher Benutzerorientierung.

6. Pyramid Analytics

Pyramid Analytics

Pyramid Analytics ist eine vollständig integrierte Decision Intelligence Plattform, die weit über klassische BI-Tools hinausgeht. Die proprietäre Lösung kombiniert Data Preparation, Business Analytics, Data Science, Generative BI und Embedded Analytics in einer einzigen, unternehmensweiten Umgebung.

Ein besonderes Highlight ist GenBI, die generative BI-Komponente: Nutzer können per natürlicher Sprache Fragen stellen und erhalten automatisiert datengestützte Antworten, ohne eine einzige Codezeile schreiben zu müssen. Damit werden datengetriebene Entscheidungen so intuitiv wie nie zuvor.

Die Plattform ist flexibel bereitstellbar, ob On-Premises, in der Cloud (AWS, Azure) oder als hybrides Modell. Sie ist plattformagnostisch, läuft auf Windows wie auch auf Linux und ist vollständig webbasiert nutzbar, auf jedem Gerät.

Auch wenn keine dedizierte CPM-Komponente vorhanden ist, bietet Pyramid Analytics Funktionen wie Budgeting und Forecasting, die viele klassische CPM-Use Cases abdecken können.

In unabhängigen Marktanalysen überzeugt die Plattform kontinuierlich: Im Gartner Magic Quadrant 2025 wurde Pyramid als Visionary ausgezeichnet, mit führenden Platzierungen in den Bereichen „Metrics Creation“ und „Data Storytelling“. In der BARC BI & Analytics Survey 2025 belegte Pyramid Platz 1 in 17 KPIs und wurde als Leader in 52 Kategorien über mehrere Peer-Gruppen hinweg eingestuft.

Die Plattform bietet nicht nur leistungsstarke Self-Service-Funktionen und erweiterte Analyseoptionen, sondern legt großen Wert auf Governance: Zugriffskontrollen bis auf Zellebene, zentrale Business-Logik, Nutzungsmonitoring und klare Steuerungsmechanismen sichern eine konsistente Nutzung über alle Unternehmensbereiche hinweg.

Die wichtigsten Vorteile von Pyramid Analytics:

  • Vollumfängliche Plattform für BI, Data Science und Generative BI
  • Intuitive No-Code-Oberflächen mit über 200 Visualisierungstypen
  • Generative Abfragen per natürlicher Sprache mit GenBI
  • Forecasting, Outlier Detection, Regression und KPI-Berechnungen
  • Flexibel einsetzbar: Cloud, On-Premises oder hybrid

  • Tiefe Integration mit SAP und anderen Unternehmenssystemen
  • Governance auf Enterprise-Niveau mit feingranularer Zugriffskontrolle
  • Hohe Anwenderakzeptanz und starker Return on Investment laut BARC
  • Umfangreiche Funktionen für Embedded Analytics, Automatisierung und kollaboratives Storytelling

Pyramid Analytics eignet sich ideal für Unternehmen, die mehr als ein klassisches BI Tool suchen, nämlich eine Plattform, die Analyse, Planung, Automatisierung und Entscheidungsunterstützung in einem leistungsfähigen System vereint.

7. IBM Cognos Analytics

IBM Cognos Analytics

IBM Cognos Analytics ist eine etablierte, proprietäre Plattform für Business Intelligence und Reporting. Die vollständig integrierte Suite umfasst Berichte, Dashboards, Analysen, Scorecards und Monitoring, alles in einem konsistenten System mit enger Integration in IBM-eigene Komponenten wie den Framework Manager oder Cube Designer.

Die Lösung bietet flexible Bereitstellungsoptionen: Cognos lässt sich On-Premises, in der Cloud (SaaS), hybrid oder auch containerisiert über Kubernetes und IBM Cloud Pak for Data betreiben.

Für Unternehmen mit Bedarf an umfassender Planung steht mit IBM Planning Analytics (TM1) eine ergänzende Lösung zur Verfügung, die nahtlos in Cognos Analytics eingebunden werden kann, ideal für integrierte Szenarien von Analyse und Planung.

Im Gartner Magic Quadrant 2022 wurde Cognos Analytics als Visionary eingestuft. Kundenbewertungen, insbesondere auf Gartner Peer Insights, spiegeln eine hohe Zufriedenheit wider. Auch in BARC-Analysen wird Cognos regelmäßig für seine Stärken in Self-Service, Reporting und Governance hervorgehoben, insbesondere in Kombination mit IBM Planning Analytics im Kontext von integrierter Planung und Analyse.

Cognos unterstützt nicht nur klassische Reporting-Anwendungen, sondern auch moderne Self-Service-Analysen mit natürlicher Sprachabfrage (NLQ), automatischen Insights und Prognosen. Die Integration mit watsonx und Jupyter Notebooks eröffnet Data Scientists zusätzliche Möglichkeiten für fortgeschrittene Analysen und Machine Learning.

Die wichtigsten Vorteile von IBM Cognos Analytics:

  • Vollständig integrierte BI-Plattform für Reporting, Dashboards und Monitoring
  • Flexible Bereitstellung: Cloud, On-Premises, hybrid oder containerisiert
  • Self-Service-Zugriff auf Daten, ohne technisches Vorwissen notwendig
  • Integrierte KI-Funktionen für automatische Insights und Prognosen
  • Nahtlose Erweiterung um IBM Planning Analytics (TM1) für CPM-Szenarien
  • Echtzeit-Datenvisualisierung und Zeitreihenanalyse
  • Rollenbasierte Zugriffskontrolle und skalierbare Governance-Strukturen
  • Mobile Dashboards, pixelgenaue Reports und automatisierte Verteilungen

IBM Cognos Analytics bietet Unternehmen eine zuverlässige, sichere und KI-gestützte Umgebung für datengestützte Entscheidungen, von der täglichen Analyse bis zur strategischen Planung.

8. Qlik Sense

Qlik Sense

Qlik Sense ist eine proprietäre Analytics- & Data-Integration-Plattform und geht weit über klassische BI-Tools hinaus. Neben Visualisierungen bietet sie auch Funktionen zur Datenintegration, Governance und Embedded Analytics. Die assoziative In-Memory-Engine erlaubt eine flexible Analyse über mehrere Datenquellen hinweg, ganz ohne starre Abfragepfade.

CPM-Funktionalitäten sind in Qlik Sense nicht direkt enthalten, lassen sich aber über ergänzende Lösungen wie Qlik Talend Cloud, Replicate oder Catalog abbilden. Diese Komponenten eignen sich besonders für datengetriebene Performance-Management-Szenarien.

Die Plattform lässt sich flexibel betreiben: als SaaS-Lösung in Qlik Cloud oder lokal, auch in Multi-Cloud-Umgebungen auf AWS, Google Cloud oder privater Infrastruktur. Damit passt sich Qlik Sense den individuellen Anforderungen moderner IT-Landschaften an.

Im Gartner Magic Quadrant wird Qlik seit 14 Jahren in Folge als „Leader“ geführt, zuletzt für Stärken in Datenqualität, Governance und KI-gestützter Automatisierung. In BARC-Studien erhält Qlik Cloud Analytics solide Bewertungen im mittleren Bereich.

Qlik verfolgt den Ansatz der „Data Democracy“: Self-Service-Funktionalitäten ermöglichen es Fachanwendern, eigenständig mit Daten zu arbeiten, unterstützt durch KI und integrierte Schulungsangebote. Gleichzeitig sorgen rollenbasierte Zugriffe, Verschlüsselung und Compliance-Funktionen für eine stabile Governance. Weitere Features wie automatisierte Datenqualität und Metadatenmanagement lassen sich über die Qlik Data Integration Suite ergänzen.

Vorteile von Qlik Sense:

  • Intuitive, reaktionsschnelle Benutzeroberfläche
  • Umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten für Entwickler
  • Leistungsstarke Verarbeitung großer Datenmengen
  • Vielfältige Integrations- und Importmöglichkeiten
  • Echtzeit-Datenintelligenz für schnelle Entscheidungen

Qlik Sense ist damit eine leistungsfähige Lösung für Unternehmen, die Self-Service-Analytics, Governance und Datenintegration in einer Plattform vereinen möchten.

9. Looker

Looker

Looker ist eine proprietäre Plattform aus dem Google-Cloud-Ökosystem und bietet weit mehr als klassische BI. Neben Standard-Dashboards stehen umfangreiche Funktionen für Embedded Analytics und Datenanwendungen zur Verfügung, inklusive einer semantischen Modellschicht und der eigenen Modellierungssprache LookML. Diese erlaubt die zentrale, deklarative Definition von Metriken und Datenmodellen.

CPM-Funktionen sind in Looker nicht enthalten. Die Plattform fokussiert sich auf Self-Service-Analytics, Datenmodellierung und API-basierte Integrationen. Performance-Management-Anforderungen lassen sich nur über externe Tools oder individuelle Lösungen abbilden.

Looker ist klar auf Cloud-Architekturen ausgerichtet, eng mit Google-Diensten wie BigQuery verknüpft und unterstützt hybride Umgebungen über APIs. Self-Hosting oder reine On-Premises-Deployments werden nicht angeboten.

Im Gartner Magic Quadrant 2025 wurde Looker erneut als „Leader“ eingestuft, besonders wegen seiner KI-gestützten Analysefunktionen mit Gemini-Modellen, natural language querying und API-basierten Integrationen. Aktuelle BARC-Bewertungen liegen nicht vor, ältere Umfragen bescheinigen Looker jedoch hohe Zufriedenheitswerte in seiner Peer-Gruppe.

Looker kombiniert Self-Service mit zentraler Governance. Über LookML erhalten Business-Anwender konsistente Metriken, während rollen- und API-basierte Zugriffskontrollen für Sicherheit sorgen. KI-Funktionen wie automatisierte Dashboards und Conversational Queries runden das Angebot ab.

Vorteile von Looker:

  • Leistungsstarke Datenmodellierung mit LookML
  • Echtzeit-Zugriff auf Cloud Data Warehouses
  • Webbasierte Zusammenarbeit und konsistente Governance
  • API-gesteuerte Analysen und eingebettete Visualisierungen

Looker eignet sich ideal für Unternehmen, die datengetriebene Applikationen entwickeln möchten, cloudbasiert, skalierbar und tief integriert in das Google-Ökosystem.

10. Yellowfin

Yellowfin

Yellowfin ist eine proprietäre, aber plattformoffene Enterprise-Analytics-Lösung. Sie unterstützt zahlreiche BI-Funktionalitäten, darunter Self-Service BI, automatisierte Analysen, Storytelling, Embedded Analytics, Mobile BI und kollaborative Auswertungen, alles in einem webbasierten System. Proprietäre Datenbanken oder eigene Entwicklungssprachen werden nicht vorausgesetzt, was die Integration erleichtert.

CPM-Funktionalitäten sind nicht nativ enthalten. Yellowfin fokussiert auf Analyse und Zusammenarbeit, Budgetierung oder Planung müssen über zusätzliche Tools abgebildet werden.

Die Plattform lässt sich flexibel deployen: cloud-nativ, in Public Clouds (wie AWS, Azure, GCP), on premises oder hybrid. Dabei bietet sie hohe Skalierbarkeit, Sicherheit und eignet sich für große Nutzerzahlen.

Gartner listete Yellowfin mehrfach als Visionär, zuletzt mit Stärken in den „Critical Capabilities“. In BARC-Umfragen punktete Yellowfin regelmäßig in Kategorien wie Embedded BI, Preis-Leistungs-Verhältnis, Innovationskraft und Nutzerfreundlichkeit. Zwar sind die aktuellsten Daten älter, zeigen aber eine starke technologische Basis und hohe Nutzerzufriedenheit.

Besonders im Bereich Self-Service überzeugt Yellowfin mit geführten Abfragen in natürlicher Sprache, interaktiven Dashboards und Funktionen wie „Tell Me About My Data“ oder „Yellowfin Signals“. Für Embedded BI bietet die Plattform Low-Code-Integration, ideal für White-Label- oder App-Anwendungen. Governance und Administration werden durch Rollen- und Zugriffskonzepte, umfassende Schulungen und strukturierte SLAs unterstützt.

Vorteile von Yellowfin:

  • Intuitive Oberfläche für einfache Berichtserstellung
  • Flexibles Reporting über verschiedene Teams und Datenquellen hinweg
  • Starke Kollaboration im Werkzeug integriert
  • Automatisierte Analysen und verständliche Visualisierung
  • Starker, reaktionsschneller Kundensupport
  • Geeignet für Self-Service und Embedded BI ohne hohe technische Hürden

Yellowfin ist besonders attraktiv für Unternehmen, die Wert auf einfache Bedienung, Flexibilität und kollaborative Datenarbeit legen, ohne dabei auf Skalierbarkeit und Sicherheit zu verzichten.

Ergänzende Perspektive auf BI-Tools

DATA MART Team
BI braucht zentrale Datenplattform für Skalierbarkeit und konsistente Entscheidungsgrundlage

Viele BI-Tools bringen heute bereits Funktionen zur Datenbewirtschaftung und -haltung mit. Das ist vor allem im Kontext von Self-Service-BI und für explorative Analysen hilfreich, birgt jedoch das Risiko von Insellösungen, wenn Daten getrennt voneinander verarbeitet und genutzt werden. Andere Werkzeuge legen den Schwerpunkt stärker auf semantische Modellierung und die Visualisierung von Informationen.

Für eine zukunftsfähige Nutzung im Enterprise-Umfeld braucht es allerdings mehr: eine zentrale analytische Datenplattform wie ein Data Warehouse oder Data Lakehouse. Diese bietet die notwendigen Funktionalitäten zur Datenbereinigung, Qualitätssicherung, Integration und Harmonisierung sowie zur Einhaltung von Datenschutz- und Compliance-Anforderungen.

Kurz gesagt: Erst mit einer konsistenten Single Source of Truth entfalten BI-Lösungen ihr volles Potenzial – skalierbar, nachhaltig und als echte Grundlage für datengetriebene Unternehmensentscheidungen.

Ob man diese analytische Datenplattform als Teil des BI versteht und auf Plattformanbieter setzt, die alle Komponenten inklusive Datenbewirtschaftung, Datenhaltung etc. anbieten, oder die Plattform realisiert und dann ggf. zielgruppengerecht BI-Tools auswählt, ist letztlich Teil der Datenstrategie im Unternehmen und zu definieren.

FAQ

Unternehmensdaten stammen oft aus vielen verschiedenen internen und externen Quellen und können schnell unübersichtlich werden. Ein Business Intelligence Tool bzw. die Datenplattformen darunter helfen, diese Daten zentral zu sammeln, zu harmonisieren und in Form von Dashboards, Berichten und weiteren Visualisierungen übersichtlich darzustellen. Auf diese Weise erhalten sowohl Entscheidungsträger als auch operative Teams eine einheitliche Datengrundlage, die eine fundierte und schnelle Entscheidungsfindung ermöglicht. Eine BI-Lösung trägt somit dazu bei, Entscheidungsprozesse im gesamten Unternehmen zu verbessern und zu beschleunigen.

Der Einsatz von Business Intelligence Tools bietet zahlreiche Vorteile. Sie tragen zur Optimierung von Geschäftsprozessen bei, unterstützen fundierte, datengestützte Entscheidungen und ermöglichen automatisiertes Reporting auf Basis von Echtzeit-Daten. Dadurch verkürzt sich die Reaktionszeit auf Veränderungen, die operative Effizienz steigt und der Return on Investment kann verbessert werden. Zudem reduzieren BI-Systeme technische Hürden bei der Datenintegration und schaffen durch zentrale Datenspeicherung und Governance eine konsistente Datenbasis für alle Abteilungen.

Moderne BI Tools erleichtern es Fachanwendern, auf Unternehmensdaten zuzugreifen, diese zu analysieren und daraus Erkenntnisse zu gewinnen. Sie vereinfachen den Prozess, Daten aus verschiedenen Systemen und Quellen zu verbinden, zu sammeln und zu prüfen, und optimieren gleichzeitig die Datenaufbereitung.

Anwender können interaktive Visualisierungen erstellen, Analysen durchführen und Berichte sowie Dashboards gestalten, die unternehmensweit geteilt werden, um relevante Erkenntnisse an alle Beteiligten zu verteilen.

Business Intelligence Tools unterstützen Entscheidungsträger, indem sie ihnen zeitnah präzise Informationen und umsetzbare Erkenntnisse über das Unternehmen bereitstellen. Dadurch lassen sich Kundenverhalten besser verstehen, die Leistung einzelner Bereiche gezielt überwachen, Markttrends frühzeitig erkennen, aufkommende Probleme rechtzeitig identifizieren und ein umfassender Überblick über alle Unternehmensbereiche gewinnen.

Über den Autor
André

André treibt die Idee an, aus Daten tragfähige Entscheidungsgrundlagen zu machen. Er liebt es, Analytics- und Datenplattformen so zu gestalten, dass sie komplexe Anforderungen verständlich und nutzbar abbilden.